HILFE!!! - Ich muß EINLAGEN tragen!!!

Hier erhalten Sie Tips, um sich an Ihre Einlagen zu gewöhnen!

Vieleicht tragen Sie bereits schon Einlagen, oder diese Homepage hat Ihnen gezeigt, daß mit Ihren Füßen etwas nicht stimmt und daß Sie Einlagen brauchen.
Einlagen werden normalerweise nur dann verordnet, wenn Probleme mit den Füßen vorliegen, diese bereits schmerzhaft sind, oder mit starken Schmerzen zu rechnen ist.

Hier sind einige nützliche Tips zum leichteren Eingewöhnen.

1. Sollten Sie an Senk - Spreiz - Knick - oder Plattfüße leiden, keine Einlagen haben oder noch nicht an diese gewöhnt sein, sollten Sie, sofern Sie noch keine Fußbettsandalen z.B. Birkenstock haben, sich solche kaufen.
2. Für den Anfang können Sie sich auch "Fertigeinlagen" besorgen. Diese können in der Übergangsphase getragen werden, bis Sie Ihre Einlagen bekommen. Dadurch können sich Ihre Füße schon an eine Art "Unterstützung" gewöhnen.
3. Holen Sie Ihre Einlagen möglichst morgens ab, denn dann sind Ihre Füße noch nicht angeschwollen.
4. Nehmen Sie am Besten ein zweites Paar Schuhe mit.
5. Probieren Sie die Einlagen in allen Schuhen aus, ob sie auch nicht kippen.
6. Befindet sich in Ihren Schuhen eine eingearbeitete Gelenkstütze, so sollte diese entfernt werden.
7. Wenn die Einlagen nicht übermäßig dick sind, benötigen Sie keine speziellen Schuhe für Einlagen.

Wie muß, soll oder kann ich mit Einlagen gehen?

Das Wichtigste zuerst:

Legen Sie Ihre Einlagen richtig in die Schuhe. Bei einigen ist eine Bezeichnung für "Rechts" und "Links" angebracht, bei anderen fehlt diese. Deshalb sollten Sie wissen:
Die höhere Wölbung der Einlage befindet sich immer auf der Fußinnenseite .
Wenn Sie starke Senkfüße haben, werden Sie ein ungewohntes, vielleicht auch schmerzendes Gefühl empfinden. In der Eingewöhnungsphase bei Spreizfüßen werden Sie in der Mulde zwischen den Ballen auf jedenfall einen Druck versprüren, der in den ersten paar Stunden sogar schmerzhaft sein kann. Dadurch, daß Sie Ihre Füße eventuell über Jahre hinweg "durchgetreten" haben, werden Sie in der Eingewöhnungsphase Ihre Einlagen vielleicht "Verfluchen". Jetzt ist es am wichtigsten durchzuhalten. Aber nicht gleich auf die harte Tour, wenn Sie Schmerzen haben.
Tragen Sie Ihre Einlagen, so lange es geht. Wenn die Schmerzen zu groß werden, nehmen Sie die Einlagen aus den Schuhen. Nach ca. einer Stunde legen Sie Ihre Einlagen wieder hinein, und gehen erneut mit ihnen. Versuchen Sie diese "Tragezeiten" um 1 Stunde steigern, solange, bis Sie Ihre Einlagen ohne Schmerzen den ganzen Tag tragen können. Dieses sollte spätestens nach einer Woche der Fall sein.
Sollten Sie jetzt immer noch Probleme mit Ihren Einlagen haben, schicken Sie mir eine , und nennen Sie mir Ihre Probleme.

Was Sie beim Kauf Ihrer Schuhe künftig beachten sollten!

1. Nehmen Sie Ihre Einlagen zum Schuhkauf mit. Wählen Sie ruhig normale, elegante Schuhe
2. Kaufen Sie Ihre Schuhe nur nachmittags, bzw. wenn Sie schon einige Stunden auf den Beinen sind. Denn dann sind Ihre Füße schon durch das Laufen etwas angeschwollen und haben ihre "normalen Maße". Der dann angepaßte Schuh sitzt am bequemsten.
3. Die Fersenkappe muß schmal genug sein, daß sie Ihre Ferse fest umfaßt, andernfalls fängt Ihr Fuß an zu schlüpfen.
4. Auf das Fußbett können Sie verzichten. Dafür haben Sie ja nun Ihre Einlagen.
5. Am Vorfuß soll der Schuh so anliegen, daß er nicht drückt und er nicht zu weit ist. Er muß dort bequem sitzen.
6. Der große Zeh muß bis zur Schuhspitze eine Daumenbreite Spielraum haben.
7. Der Absatz sollte nicht höher als 4,5 cm sein.
8. Tragen Sie Ihre Schuhe 1 bis 2 Tage für einige Stunden, in denen Sie nicht viel gehen und stehen müssen. Die Körperwärme sorgt dann für Erwärmung des Leders, daß sich Ihrer Fußform anpaßt. Behandeln Sie etwaige Druckstellen mit Schuh-Eze oder Schuh-Stretch, das in guten Schuhfachgeschäften zu haben ist.
9. Nach dieser Eingewöhnungsphase legen Sie wieder Ihre Einlagen in die Schuhe ein und laufen wie gewohnt bequem und schmerzfrei.