| Senk- und Plattfüße: | - schnell erkannt |
| Spreiz- und Knickfüße: | - schnell erkannt |
| Farbabdruck: | - Fußabdruck zu Hause selbst erstelt |
| Farbabdruck | - Auswertung |
| Umrißzeichnungen | - Auswertung |
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Setzen Sie sich auf einen Stuhl und legen ein Bein abgewinkelt über das andere.
Halten Sie einen flachen Gegenstand, z.B. ein Buch, an die Fußsohle. Nun
betrachten Sie die Innenseite Ihres unbelasteten Fußes. Es sollte ein deutliches
Gewölbe zu erkennen sein, welches an der Ferse steil ansteigt und nach vorn zu
den Ballen verlaufend abflacht. Sehen Sie hier kein Gewölbe mehr, so handelt es
sich bereits um einen Plattfuß. Machen Sie diesen Test auch mit Ihrem anderen
Fuß, denn kein Fuß ist wie der andere.
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Legen Sie 2 DIN-A 4 Blätter nebeneinander auf den Boden. Winkelns Sie ihre Beine
etwa 90° ab und stellen Sie jeden Fuß locker auf ein Blatt. Nehmen Sie einen
Stift und zeichnen Sie die Umrisse Ihrer Füße nach. Anschließend stellen Sie sich
hin. Belasten Sie die Füße nacheinander mit Ihrem gesamten Körpergewicht.
Zeichnen Sie auch jetzt die Umrisse Ihrer Füße nach. Am Besten in einer anderen
Farbe.
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Schieben Sie Ihren Mittelfinger, mit der Fingerunterseite nach oben zeigend,
soweit es geht, in der Mitte unter das mit dem ganzen Körpergewicht belasteten
Fußgewölbe. Wenn Sie Ihren Finger leicht, d.h. ohne daß er deutlich streift oder
stark zusammengedrückt wird, bis über das 1. Fingerglied unterschieben können, so
haben Sie einen leichten Senkfuß. Flachen Ihre Fußwölbungen stark oder ganz ab
und berühren den Boden, d.h. Sie bekommen Ihren Finger nicht soweit oder gar
nicht mehr unter das Fußgewölbe, so haben Sie einen starken Senkfuß oder einen
lockeren Plattfuß.
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Spreizfüße können äußerst schmerzhaft sein. Sie lassen sich dadurch erkennen, daß
das Quergewölbe bei Belastung des Fußes einsinkt.
Betrachten Sie zuerst die Fußsohle Ihrer unbelasteten Füße. In Höhe der Ballen sollte eine deutliche Mulde zu erkennen sein. Falls dort keine deutliche Mulde zu sehen ist, handelt es sich bei Ihnen bereits um Spreizfüße, und es wird für Sie Zeit, Einlagen zu tragen, bevor starke Schmerzen auftreten. |
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Als nächstes überprüfen Sie die Beweglichkeit des Spreizfußes. Dazu gehen Sie wie
folgt vor:
Nehmen Sie den Fuß in beide Hände. Legen Sie die Finger Ihrer Hände um den Fußrücken. Mit beiden Daumen drücken Sie in die Mulde zwischen den Ballen. Lassen sich die Daumen eindrücken, und der Vorfuß mit den anderen Fingern um die Daumen drehen, ohne daß Sie dabei Schmerzen verspüren, so handelt es sich um einen lockeren Spreizfuß. Sind diese Bewegungen nicht mehr, oder nur teilweise möglich, so handelt es sich hier um einen verhärteten oder kontrakten Spreizfuß. |
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Eine Folge von Senkfüßen, bzw. Senk-Spreizfüßen sind die Knickfüße. Hier knicken
bei Belastung die Mittelfußknochen ein. Dadurch verdrehen sich die Füße und
werden beim Laufen nach Außen gedreht. Der typische Entengang entsteht.
Knickfüße kann man schon an den Schuhen erkennen. Zeigt der Schaft zur Innenseite, oder werden die Absätze einseitig abgelaufen, läßt dies auf einen Knickfuß schließen. |
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Für den Test stellen Sie sich hin. Schauen Sie sich mit Hilfe eines Spiegels die
belasteten Füße von hinten an, oder bitten Sie jemanden, dies für Sie zu tun.
Kippen die Innenknöchel bei Belastung nach innen, und die Fersen nach außen, so
handelt es sich hier um Knickfüße.
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Anleitung für Fussabdruck mit Wasserfarbe |
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Benötigtes Material |
1 Blatt saugfähiges Papier
Wasserfarbe 1 Glas Wasser 1 Pinsel |
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Fussohlen anmalen
Fusssohlen gleichmässig mit Wasserfarbe anmalen. Nachgetrocknete Stellen am Schluss nochmals anstreichen. |
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Auf das Papier stehen
Mit bemaltem Fuss auf das vorbereitete Papier treten und einen Moment darauf stehen bleiben. Besonders gut eignet sich Papier, das für den Farbtintenstrahl- Drucker vorgesehen ist. |
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Fuss heben
Fuss vorsichtig vom Papier abheben und nach ein paar Minuten Trocknungszeit ist der persönliche Fussabdruck fertig ! |
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Diagnose der Farbabdrücke: |
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Der gesunde, normale Fuß zeigt gleichmäßige dunklere Druckstellen und eine
gleichmäßige runde Wölbung.
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Der Senkfuß ist ein schwacher, instabieler Fuß. Je nach Grad der Senkung, läßt
sich ein leichtes bis stärkeres Einsinken der Längsgewölbe beobachten.
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Der Knick-Senkfuß entsteht dadurch, daß im Stadium des Einsinkens der
Längsgewölbe gleichzeitig auch das Fersenbein nach innen umkippt.
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Beim Plattfuß ist die Fußwölbung eingebrochen, so daß sie "platt"-gedrückt wird.
Dies zeigt sich beim Fußabdruck deutlich.
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Im Gegensatz zum Senk- und Plattfuß weist derselbe eine übermäßig hohe
Längswölbung auf.
Vielfach kommen gleichzeitig mit dem Hohlfuss Hammer- oder Krallenzehen vor, welche wegen Schuhdruck schmerzhafte Hühneraugen aufweisen |
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Der Spreizfuß mit Hallux valgus
Die Mittelfußknochen gehen nach vorne auseinander wie die gespreizten Finger einer Hand. Der Vorfuss wird dadurch breit. Die Hallux valgus Deformität ist eine Folge des Spreizfußes. Durch die Spreizung der Mittelfussknochen hat das Fußquergewölbe seine Richtung geändert. Es verläuft nicht mehr einwärts, sondern hat sich um seine Achse gedreht. Dadurch kommt die normalerweise fußsohlenwärts vorstehende Partie nach innen zu liegen und verursacht hier eine Vorwölbung. Um im Schuh Platz zu haben, muß sich die große Zehe nach auswärts abwinkeln, wodurch die typische Hallux Valgus-Deformation entsteht. |
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Diagnose der Fußumrißzeichnungen: |
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Sehen Sie sich die Umrißzeichnungen Ihrer Füße an. Nehmen Sie ein Lineal und
messen Sie zuerst die Länge beider Füße im unbelasteten Zustand. Anschließend die
Breite (im Ballenbereich) beider Füße. Notieren Sie sich diese Werte. Dann messen
Sie die Länge und Breite Ihrer Füße im belasteten Zustand. Sind Ihre Füße im
Belasteten Zustand mehr als 5 mm länger und
mehr als 3 mm breiter geworden, können Sie davon
ausgehen, daß es sich bei Ihnen um Senk - Spreizfüße handelt.
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